Ganztagsschule

Nach dem Unterricht besteht montags bis donnerstags bis 16 Uhr und freitags bis 15 Uhr ein grundsätzliches Betreuungsangebot. Da auch die Angebote aus dem Entwicklungszentrum am Nachmittag stattfinden, können die Kinder frühestens um 15:15 Uhr an der Schule abgeholt werden. Mit dem Schuljahr 2016/17 erweiterte der Trägerverein die Betreuungszeiten für berufstätige Eltern. Damit beweist sich die Helene Helming Schule als eine Schule, die sich den Betreuungsbedarfen der Eltern flexibel  anpasst. Ab 7:00 Uhr steht ein/e ErzieherIn für die Frühaufsicht zur Verfügung, sofern Eltern diese Betreuungszeit rechtzeitig angefragt haben. Die Entscheidung für die Betreuung müssen Eltern immer einen Monat im Voraus angegeben, damit das pädagogische Team entsprechend planen kann. Auch im Anschluss an die Schulzeit gibt es eine Betreuungsmöglichkeit bis 17:30 Uhr. Auch diese Zeit wird von dem Erzieherteam angeboten, sofern eine entsprechende Nachfrage besteht. 

Durch die Ausweitung der Verweildauer der Kinder in der Schule in Verbindung mit sorgfältig geplanten und pädagogisch begleiteten Lern- und Erfahrungsmöglichkeiten wird die Lehr- und Lernkultur verbessert. Parallel dazu begünstigt das erweiterte Spektrum an Freizeitangeboten und vielfältigen Gemeinschaftserfahrungen ein positives Schulklima, das soziales und interkulturelles Lernen ermöglicht. Zudem können die Kinder immer wieder Bewegungspausen, Spielsituationen, sowie (Vor-) Leserunden und Ruhezonen nutzen, um ihren Tag individuell zu gestalten.

 Im Laufe des Ganztags essen immer zwei Klassen gemeinsam zu Mittag. Neu ist das "Frühstücks-Cafe" in der Mensa, das den Kindern während der dreistündigen Freiarbeitszeit für eine Frühstückspause zur Verfügung steht. Für das Cafe hat das Erzieherteam einen Bereich der Mensa vorbereitet. Hier können immer sechs Kinder gemeinsam frühstücken und anschließend den Platz für weitere Kinder neu eindecken. 

Die Kinder melden sich in ihren jeweiligen Lerngruppen zum Frühstück ab, indem sie ihr Namensschild am Frühstücksboard anpinnen. Dann haben sie eine Viertelstunde Zeit für ihre Pause. Durch das Angebot des Frühstückscafes kann jedes Kind selbstbestimmt seine Frühstückspause nehmen und diese in seine Arbeitsphasen integrieren. Je nachdem, welche Arbeit es sich für die Freiarbeitszeit gewählt hat, liegt die Frühstückspause in der Mitte oder am Ende der Freiarbeit. Jedes Kind kann zunächst seine begonnene Arbeit zu Ende bringen und wird nicht durch einen Gong zum gemeinsamen Frühstück aus seiner Arbeit gerissen. 

Zudem haben die Kinder auch die Möglichkeit, sich zum Frühstück mit MitschülerInnen aus anderen Lerngruppen zu verabreden. Andere starten mit dem Frühstück in den Schultag und können erst mit ihren FreundInnen sprechen, bevor sie in die verlässliche Arbeit gehen.